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Benötige Infos zu Fahrzeugablastung

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Bolle47
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Zuletzt online: vor 10 Stunden 29 Minuten
Beigetreten: 09.06.16
Benötige Infos zu Fahrzeugablastung

Guten Morgen, ich bin in Besitz eines LP 813. Diesen nutze ich nur für Oldtimerfahrten. Benötige also keine Nutzlast. Kürzlich habe ich im Netz eine LP 809 zum Verkauf gesehen, der auf 3,5 to abgelastet war. Radstand und Aufbaugröße sind zu meinem ziemlich Identisch. Mein tatsächliches Leergewicht beträgt 3240 KG. Hatte mich dann an zwei Prüfgesellschaften gewandt, um Infos zu bekommen. Leider habe ich zwei verschiedene Aussagen der Prüfgesellschaften bekommen. Die erste sagte mir, das ich 40 % des Fahrzeugleergewicht als Nutzlast behalten muss. Das Entspräche einem Zul.GG von 4536 KG. Die zweite sagte mir, das ich 20 % des Fahrzeugleergewicht als Nutzlast behalten muss. Das Entspräche einem Zul.GG von 3888 KG. Also immer noch zu wenig! Ich könnte mir vorstellen, das ein LP 809 etwas leichter sein könnte wegen des anderen Motor. Denke aber auch, das dieses wohl nicht ca. 400 KG sein kann. Kann mir hier jemand einen Tipp oder Infos über Fahrzeugablastung geben! Wäre sehr hilfreich! VG. Guido

manboliden
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Zuletzt online: vor 2 Wochen 10 Stunden
Beigetreten: 12.01.14
ablastung

frag doch einfach mal bei der dekra oder beim tüv, die müssen es doch genau wissen

das schreibt udo; und grüßt alle oldifreunde

M*A*N Fahrzeuge; Trecker, LKW, Bus;  MAN-Kooperationen;  MAN-lizenzen; 

B 2000 Diesel
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Zuletzt online: vor 8 Stunden 5 Minuten
Beigetreten: 24.11.13
udo

wenn ich Bolles Text richtig lese,hat er bereits bei den Prüfgesellschaften nachgefragt.

Wenn er ihn nicht als Lkw ablasten kann, soll er doch einfach eine Zugmaschine draus machen.

Das heisst.

1. Die Ladefläche darf nicht größer als das 1,4fache der vorderen Spurbreite haben (aber doch wohl weniger)

2. Die Nutzlast darf höchstens 40 % des GG sein (Also auch weniger als 40%)

Das soll er mal abklären, wie die überzählige Ladefläche als Staukasten ausgebaut werden kann/darf.

Schorsch

Stefan 79
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Zuletzt online: vor 1 Tag 7 Stunden
Beigetreten: 07.02.15
Fahrzeugablastung

Hallo Guido, habe Erfahrung beim ablasten der Sattelzugmaschinen. Dank nicht vorhandenen Pritschen hatte ich keine Probleme. 

Mich würde es interessieren weshalb Du eine 3,5 to. Zulassung möchtest. Wegen dem 2 jährigen HU Termin?

 

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!

Viele Grüsse von Stefan

Bolle47
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Zuletzt online: vor 10 Stunden 29 Minuten
Beigetreten: 09.06.16
Erst mal Danke für die viele

Erst mal Danke für die viele Tipps,

Stefan 79:

Der Hintergrund ist wie folgt. Meine Tochter hat gerade den PKW Führerschein erworben und fährt mit dem LP jetzt schon mal auf Privatem Gelände. Wenn er ein Zul. GG von 3,49 to hätte, dürfte sie auch zu Treffen fahren. Eine Ablastung wäre wahrscheinlich günstiger als ein weiterer Führerschein

Das mit der TÜV/ AU wäre natürlich auch angenehm.

MAN Boliden & Schorsch:

Es waren genau die zwei Prüfgesellschaften von denen ich diese zwei unterschiedlichen Aussagen bekommen habe. Das mit der Zugmaschine ist keine schlechte Idee. 

Wie misst man die Spurbreite, von mitte Reifen bis mitte Reifen? oder von Innenkante Reifen bis Innenkante Reifen?

Weiß das zufällig jemand?

Vielen Dank!

 

 

B 2000 Diesel
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Zuletzt online: vor 8 Stunden 5 Minuten
Beigetreten: 24.11.13
Spurbreite

Die Spurbreite misst sich von Mitte Reifen zu Mitte Reifen.

Aber ist doch im Prinzip egal, nimm doch den schlechtesten Wert (wäre also Innenkante) um sicher zu sein. Du musst dich nur mit dem Prüfer unterhalten, welche Kriterien sonst noch gefragt sind.    SChorsch

Bolle47
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Zuletzt online: vor 10 Stunden 29 Minuten
Beigetreten: 09.06.16
Danke Schorsch!

Das mit der Zugmaschine und den höchstens 40% eher weniger, passt ja gut!.

Dann muss ich nur mal schauen, wie das mit dem Staukasten ausehen muss.

 

Vielen Dank!

Guido

mansworld
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Zuletzt online: vor 10 Stunden 18 Minuten
Beigetreten: 16.02.14
Viel Kopf , viel Sinn....

Dies scheint bei diesem Thema wieder zuzutreffen....

Dies ist nicht auf die Aussagen der NVG Kollegen bezogen, sondern auf Deine Erfahrungen mit den Prüfexperten. Auch ich musst mich mit diesem Thema schon beschäftigen, als ich meine dreiachsige Sattelzugmaschine mit 26t zul GG. auf das Leergewicht von 9,6t ablasten wollte. Da bekam ich vom TÜV Bayern die Auskunft, dass mindestens 10%! des ursprünglichen zul.GG. erhalten bleiben müssen, also mindestens 12t. 

Oder.....

(und das deckt sich mit Stefans Aussage) .... Ich montiert die Sattelplatte ab, dann kann ich das Fahrzeug auf das Leergewicht ablasten....

Also, versuche es weiter bei anderen Prüfstellen oder lasse deiner Tochter den Führerschein erweitern, was auch ratsam wäre, wenn Du das Fahrzeug mal zu anderen Zwecken als für Leerfahrten nutzen willst....

Nur so ein persönlicher Tipp von mir....?!

Ich habe übrigens bei meiner Sattelzugmaschine auch auf die Ablastung verzichtet, die ich wegen der Steuerersparniss tätigen wollte. Es stellte sich nämlich heraus, dass diese bei einem Saisonkennzeichen von 6 Monaten gerade mal 20,00€ betragen hätte......!!

Somit kann ich jederzeit ohne Einschränkungen jeden Auflieger aufsatteln , denn ich habe sogar die Schwerlasterlaubniss bis 50t.zul.GG.

Die Entscheidung liegt bei Dir, welchen Weg Du gehen oder versuchen willst.

Ich wünsche Dir Erfolg dabei

Es grüßt

Helmut

 

.......hält er sich auch für viel viel schlauer bleibt er doch stets ein dummer Bauer......;-)

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