Eine ganze Halle voller Nutzfahrzeuge, das hat es schon lange nicht mehr gegeben. In früheren Zeiten war die Halle 8 dafür vorgesehen. Dieses Mal war es die Halle 6 und mit Mercedes-Benz Trucks Classics war auch wieder ein Hersteller dabei.
Aber nicht nur das, der Automobil – Park Auwärter, die Interessengemeinschaft Süddeutsche LKW-Veteranen-Freunde und natürlich die Nutzfahrzeug Veteranen Gemeinschaft (NVG) präsentierenten insgesamt 22 Exponate. Es waren über 100 Jahre Nutzfahrzeuggeschichte zu bewundern.
Mercedes-Benz Classics mit 11 Werks-Oldtimern, Werner Dreyer Kfz GmbH als Ansprechpartner für Mercedes-Benz Classic Ersatzteile, sowie das Technikmuseum Sinsheim/Speyer das auf die Sonderausstellung „Legenden auf Rädern“ hinweisen, welche noch bis zum 5. März 2026 zu bestaunen ist.
Als Gäste waren die FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens/Welt-Oldtimer-Verband), der Autocars Anciens de France aus Wiessembourg (F) und die Stadt Netphen auf dem interessanten Stand vertreten.
Die französischen Freunde haben, wie immer, zwei ganz außergewöhnliche Fahrzeuge mitgebracht und unterstreichen damit einmal mehr, dass sich ein Besuch im Elsass für jeden Freund/In des automobilen Kulturgutes lohnt. Es handelte sich um einem Elektro-LKW aus den 1920 Jahren und um einen Isoblock Omnibus von 1948 mit einer atemberaubenden schönen Karosserie. Darüber hinaus haben sie eine fantastische Chansonette mitgebracht die Chaussons von Édith Piaf zum besten gab.
Die Stadt Netphen hat für das FIVA World Event im Juni „130 Jahre weltweit erste Motor-Omnibus-Linie“ in Verbindung mit einem großen Volksfest geworben. Selbst der Bürgermeister der Stadt Netphen, Paul Wagener, hat es sich nicht nehmen lassen für den Startschuss des ÖPNV zu werben.
Nachbarn in der Halle 6 waren das Unimog-Museum, der Feuerwehr Verband BW und das THW. Natürlich ebenfalls mit einer beachtlichen Anzahl von Fahrzeugen.
Die Diesel und HVO 100 Gespräche fanden auf dem Anlauf- und Treffpunkt der Szene auch nach Messeschluss fast kein Ende und das Urgestein Konrad Auwärter war ebenfalls hin und weg.
Mehr geht fast nicht und das war natürlich auch der Tenor der vielen zufriedenen Besucher.
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